Freitag, 12. Dezember 2008

Was tun gegen eine Phobie

Regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen, sollte man eigentlich von klein auf lernen. Denn Zahnarztschmerzen könne unwahrscheinlich schlimm sein und wirken sich auch auf andere Körperteile und das Wohlbefinden aus. In jungen Jahren, wo sich die Zähne erst bilden und wachsen müssen, kann man in größeren Abständen zum Zahnarzt gehen. Mit zunehmenden Alter allerdings, ist es wirklich nötig einmal im Jahr zu gehen. Hält man sich an diese goldene Regel, dann ist bestimmt auch nichts Schlimmes zu befürchten.
Trotzdem gibt es eine Menge Menschen, welch eine so genannte Zahn Phobie haben. Meist schaffen sie es nicht einmal bis zum Warteraum, weil die Angst zu groß ist. Sie bekommen Schweißausbrüche und zittern am ganzen Körper.

Die Ursachen können vielfältig sein. Die wohl häufigste ist, dass man schlechte Erfahrungen gemacht hat. Vielleicht bekam man als Kind schon einige Plomben und es wurde öfters gebohrt. Es kann aber auch sein, dass ein Zahnarzt einen kleinen Fehler gemacht hat und durchs unsanfte Bohren die Schmerzen durch Mark und Bein gegangen sind. Natürlich ist eine Verweigerung keine Lösung. Jahrelang nicht zum Zahnarzt zu gehen, kann verheerende Folgen für die Zähne und das Gebiss haben.

Am besten ist es, man willigt in eine Behandlung ein. Die Erforschung dieser speziellen Phobie ist mittlerweile sehr fortgeschritten. Beruhigungsmittel gibt es viele, allerdings haben nicht alle eine wirklich gute Wirkung. Deshalb sollte man sich vorher gut darüber informieren. Aber auch Hypnose kann als Behandlung helfen. Denn in Trance versetzt, vergessen viele Menschen ihre Ängste und können daran ankämpfen. Genauso verhält es sich mit einem Anti-Angst-Training. Mit der eigenen Angst konfrontiert, kann diese Methode als sehr radikal betrachtet werden. Jedoch die Wirkung ist meist sehr überraschend, da die Angst durch die Auseinandersetzung mit ihr doch sinkt. Also Behandlungsmethoden gibt es auf jeden Fall genug.