Mittwoch, 24. Dezember 2014

Gesund durch die kalte Jahreszeit

Während der Wintermonate ist man besonders anfällig für Infekte. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Einerseits kann es sein, dass das Immunsystem wegen der seltenen Sonnenstunden geschwächt ist. Andererseits hält man sich während der kalten Jahreszeit nicht so oft im Freien auf. Außerdem ist der Wechsel zwischen der Wärme im Büro oder in der Wohnung und den kalten Außentemperaturen eine zusätzliche Belastung für das Immunsystem. In vielen Wohnungen und Häusern ist es zu warm. Für den Wohnraum wird eine Temperatur zwischen 20 und 22 Grad empfohlen, nur im Bade- und Kinderzimmer darf es um ein bis zwei Grad wärmer sein. Um eine angenehme Nachtruhe zu gewährleisten, sollte es im Schlafzimmer nicht über 20 Grad haben. Wer die Raumtemperatur senkt, tut nicht nur der Gesundheit, sondern auch der Heizkostenrechnung etwas Gutes. Vor allem wo sich auf engem Raum viele Personen aufhalten, kommt es zu einer vermehrten Virenbelastung. Besonders groß ist die Gefahr der Ansteckung zum Beispiel, wenn man eine Türschnalle angreift und sich danach mit der Hand ins Gesicht fährt. Was kann man bei all diesen Faktoren tun, um das Immunsystem zu stärken? Ein wichtiger Faktor ist ohne Zweifel die Ernährung. Wichtig ist, im Winter ausreichend Vitamine und Nährstoffe zu sich zu nehmen. Obst und Gemüse sollten mindestens fünf Mal pro Tag auf dem Speiseplan stehen. In Vollkornprodukten sind wesentlich mehr Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zu finden als in Brot und Nudeln aus Weißmehl. Magere Milchprodukte, Fleisch von guter Qualität und Käse sorgen dafür, den Eiweißbedarf zu decken.

Hausmittel bei leichten Infekten
Fühlt man sich bereits schlapp und hat das Gefühl, dass eine Verkühlung in Anmarsch ist, sollte man rasch Gegenmaßnahmen treffen. Die Einnahme von hochdosiertem Vitamin C und Zink kann in der ersten Phase einer Erkältung helfen. Noch dazu sollte man Echinacea-Präparate zu Hause haben, die auch zur Vorsorge eingenommen können, wenn zum Beispiel ein Familienmitglied erkrankt ist. Als wirksames Hausmittel gilt zum Beispiel auch Ingwertee, den man rasch selbst zubereiten kann. Dazu schneidet man eine frische Ingwerwurzel auf, übergießt diese mit kochendem Wasser und lässt die Wurzel einige Minuten ziehen. Der so gewonnene Tee schmeckt zwar leicht scharf, macht aber das Atmen bei Husten und Schnupfen leichter. Eine Inhalation mit Salzwasser ist bei verschnupfter Nase ebenfalls zu empfehlen. Klingen die Symptome nach einigen Tagen Ruhe nicht ab, sollte man auf jeden Fall zum Arzt gehen. Werden Medikamente verschrieben, sollte man sich genau über die Nebenwirkungen informieren. Codein wird zum Beispiel zur Bekämpfung des sogenannten trockenen Hustens und Reizhustens eingesetzt. Weitere Bestandteile der handelsüblichen Mittel gegen Erkältungskrankheiten sind zum Beispiel Paracetamol. Acetylsalicylsäure oder Diclofenac. Hat man eine schwere Erkältung, sollte man besser zu Hause bleiben. Wer krank arbeiten geht, steckt nicht nur die Kollegen an, sondern kann sich schlecht konzentrieren und braucht länger, um sich zu erholen.