Dienstag, 25. November 2008

Warum Buchmacher reich sind

Buchmacher sind die, die die Wetten offerieren, die die Quoten festsetzen. Man kennt sie aus Filmen, allerdings meist mit einem dunklen Image, mit Schlägerqualitäten, wenn sich die Schuldner aus der Affaire ziehen wollen. Es gibt tatsächlich auch illegale Buchmacher, allerdings wendet sich kaum mehr jemand an sie, da es so viele legale gibt.
Auch bwin ist zum Beispiel ein Buchmacher.
Ein Grund dafür, dass Buchmacher immer auch selbst viel Geld besitzen, ist, dass sie sich meist in Steueroasen oder in Ländern mit liberaler Glücksspieltradition niederlassen.

Da sie über das Internet Wetten anbieten, ist die rechtliche Beurteilung darüber, ob das nun nach Land des Wettannehmers oder nach Land des Buchmacher- Sitzes versteuert werden sollte, unklar.
Ein Buchmacher berechnet stets die Quote. Auch bei den relative neuen Methoden, wie etwa Sekunden vor einem wahrscheinlichen Treffer, den man in den Livescores beobachtet, noch setzen zu können, werden die Berechnungen immer komplizierter. Dennoch verdient der Buchmacher an dem Spiel. Eigentlich müsste ja alles Geld der Verlierer an die Gewinner ausgezahlt werden.
Aber die Quote wird so angepasst, dass er auf jeden Fall auch Geld bekommt, egal welche Seite nun gewinnt.
Der Buchmacher geht eigentlich ein großes Risiko ein, selbst Verluste zu erleiden, wenn zu viele Menschen gewinne würden. Aber da der Buchmacher die Quote nach Belieben ändern kann und auch durch den Livescore die Menschen, die online spielen, vor veränderte Quoten stellen kann, minimiert er das Risiko. Außerdem kann er die Höhe der Einsätze beschränken, er kann sich auch selbst an internationalen Wettbörsen rückversichern. Es kommt aber eigentlich kaum vor, dass ein Buchmacher nicht sehr lukrative Geschäfte macht.

Die „Bücher“ des Buchmachers zeigen ihm, wie sich die Wetten zueinander prozentual verhalten. Durch Statistiken und Stichproben kann er wie bei den Wahvorhersagen sehr genaue Voraussagen machen und so die Quoten anpassen.
Private Buchmacher machen übrigens viel mehr Gewinn bei den angenommenen Wetten. Die Quoten sind hier meist höher, weil nicht so viele Menschen spielen, aber die großen Buchmacher versprechen eben doch mehr Sicherheit und bessere Statistiken.

Freitag, 14. November 2008

Der billige Zahnarzt im Ostblock

Wenn der Zahn schmerzt und sich die schlaflosen Nächte häufen, dann wird es höchste Zeit, dass man einen Zahnarzt aufsucht. Doch wenn sich herausstellt, dass mit dem eigenen Gebiss mehr im Argen ist, als man das zuvor angenommen hat, dann wird wohl eine aufwändigere Behandlung von Nöten sein. Leider sind die Kosten hierfür für viele Menschen ein Schlag ins schmerzende Gesicht. Eine mögliche Alternative zu inländischen Zahnkliniken sind Einrichtungen in beispielsweise Polen. Doch wie gut sind diese und wie sieht die Preissituation dort aus?

Zunächst muss man zwischen kleinen Praxen und den Kliniken unterscheiden, wo letztere eindeutig die Nase vorne haben. Sie sind mit den modernsten Geräten und Hilfsmitteln ausgestattet. Fachkräfte aus allen Bereichen sind dort tätig. Da gerade die Zahnkliniken in Polen viele ausländische Patienten behandeln, können die Mitarbeiter viele verschiedene Sprachen sprechen.
Solch eine Klinik ist oftmals sogar moderner ausgerüstet, als eine heimische. Man sollte seine Besuche jedoch wirklich auf diese größeren Institutionen beschränken. Kleine Praxen sind bei weitem nicht so gut ausgerüstet und bieten natürlich auch nicht die selbe qualitative Sicherheit.
Doch dieser Glanz ist nicht billig. Es ist sogar der Fall, dass die Preise oftmals denen im Inland in nichts nachstehen. Dies ist vor allem für die einheimische Bevölkerung von Nachteil, da sie nicht das selbe Gehaltsniveau als ein Westeuropäer besitzen.

Man kann also sagen, dass sich eine teure Behandlung in Polen zumindest preislich keine wirkliche Geldersparnis ist. Natürlich existieren auch Dumpingangebote, die jedoch sicherlich nicht diese Qualität und Sicherheit bieten. Schließlich will man keinen Pfuscher an seinem Gebiss schrauben lassen, da gerade hier massive Schmerzen entstehen können, wenn man falsch behandelt wurde. Ein Arztbesuch im Ostblock ist also nur in den großen Kliniken zu empfehlen. Wer jedoch auf günstige Preise hofft, der wird in vielen Fällen enttäuscht.